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Philadelphia-Torte – ein Tortenklassiker ganz ohne Backen

Philadelphia-Torte - die Zubereitung dieser Kühlschranktorte ist kinderleicht

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Es geht nichts über ein leckeres Stück Kuchen zum Kaffee oder Tee. Aber was passiert, wenn dafür erst aufwendig gebacken werden müsste oder es mal wieder sommerlich heiß ist? Dann ist die Motivation eher klein, den Ofen anzuwerfen und einen Teig herzustellen. Manchmal scheitert es auch schlichtweg an den fehlenden Zutaten. Ein Tortenklassiker schafft da Abhilfe. Diese Torte lässt sich rasch zubereiten, schmeckt auch an heißen Tagen und kommt mit wenigen Zutaten aus.

Wer keine Eier zuhause hat, kann diese Torte trotzdem herstellen, denn dafür braucht kein Teig angerührt zu werden. Die Philadelphia-Torte ist eine klassische Torte, die ganz ohne eine aufwendige Zubereitung auskommt und komplett ohne Backen angefertigt wird. Kein Teig, kein Backofen, nur ein Kühlschrank ist nötig, um eine leckere Köstlichkeit zu kreieren.

Philadephia Torte – einfach, variabel und schnell gemacht

Wie aber funktioniert eine Torte ganz ohne Teig für den Boden? Natürlich gibt es auch Philadelphia-Torten mit einem gebackenen Boden. Die meisten dieser Torten kommen aber ohne ihn aus. Die Varianten ohne Backen setzen in der Regel auf einen Tortenboden aus Löffelbiskuits, vermischt mit Butter.

Kekse, hauptsächlich Butterkekse oder auch American Cookies mit Schokoladenstückcken, werden als Alternative zu dem Löffelbiskuit bei so manchem Rezept genutzt. Mit dem Nudelholz lassen sich Löffelbiskuits und Kekse rasch und problemlos zu Krümeln verarbeiten. Am besten werden sie dafür in einen Gefrierbeutel gepackt.

Philadelphia Kuchen
Philadelphia Kuchen.

Bei dem einen Rezept werden die Krümel dabei mit weicher Butter vermengt, bei einem anderen mit zerlassener Butter. Diese wird vorher auf dem Herd geschmolzen. Es ist ratsam, sich dabei genau an die Mengenangaben im Rezept zu halten. Im Kühlschrank kühlt sich die Butter deutlich ab und kann, wenn zu viel davon verwendet wurde, ziemlich hart werden.

Dann lässt sich die Philadelphia-Torte anschließend nur schwer schneiden oder aus der Form bekommen. Je nach gewünschter Form kann der Boden in einer Auflaufform oder einer runden oder eckigen Auflaufform festgedrückt werden. Ein Kartoffelstampfer ist dabei durchaus hilfreich. Anschließend wird der so entstandene Tortenboden mit Frischhaltefolie bedeckt und in den Kühlschrank gestellt. Er braucht ungefähr 20 bis 30 Minuten, um fest zu werden.

Erst danach kommt die Creme aus Frischkäse und weiteren Zutaten auf den Kuchen.

Frische Früchte als Hingucker

Über die Zeit sind unzählige Rezepte für diese beliebten No-Bake Torten entstanden. Das klassische Rezept der Philadelphia-Torte nutzt Gelatine zur Bindung. Zusammen mit Joghurt, Zitronensaft und etwas Zucker wird der Frischkäse cremig verrührt und auf den gekühlten Krümelboden gegeben.

Je nach Saison und Geschmack lässt sich die Philadelphia-Torte dann mit Früchten dekorieren. Dies dient nicht nur dem Geschmack, sondern auch der Garnitur und damit der Verzierung der Torte. Bei einer solch glatten und einfarbigen Torte sind der Phantasie dabei keine Grenzen gesetzt.

Eine Philadelphia-Torte ist für jeden Anlass eine schmackhafte Angelegenheit, ob für eine Hochzeit, Taufe, Kommunion, Konfirmation oder einen Geburtstag. Nicht nur mit Früchten, auch mit Sahnetuffs, Schokoraspeln und Zuckerdekorationen lässt sich das klassische Aussehen der Torte individuell zu verändern. So ähnelt schlussendlich keine Torte der anderen. Schnell und problemlos entsteht ein Kunstwerk, das gleichermaßen schmeckt und auch etwas hermacht. Schließlich ist das Auge mit.

Garnitur für jeden Anlass

Wer die Früchte nicht einfach lose auf die Creme legen möchte, kann auch eine Tortenglasur aus im Handel erhältlichen Tortenguss mit Wasser oder Saft anrühren und das Obst damit übergießen und so stabilisieren. Statt der Gelatine, die im klassischen Rezept zur Bindung der Creme dient, wird in anderen Rezepten mit Philadelphia auch gerne Götterspeise-Pulver benutzt.

In der Regel wird dies mit Zitronengeschmack gemacht, aber auch alle anderen Geschmacksvarianten sind möglich, von Waldmeister über Kirsch bis Himbeere. Experimentieren ist erlaubt und bringt zudem noch Farbe ins Spiel. Für eine Garnitur aus Fondant eignen sich Torten aus Frischkäse eher nicht. Zum einen hat Fondant in Form von Figuren ein gewisses Gewicht und würde einsacken, zum anderen weichen die Figuren auf der Creme durch.

Philadelphia-Torten punkten auf ganzer Linie

Philadelphia-Torten punkten mit ihrer großen Vielfalt, der einfachen Herstellung und dem guten Geschmack. Ihre Frische im Sommer, wenn sie aus dem Kühlschrank direkt auf den Tisch wandert, ist ein weiterer Pluspunkt. Diese Art von Leckerei eignet sich außerdem auch als Dessert.

Verwendete Fotos:
1. No bake. Philadelphia-Torte. Quelle: Bild von analogicus auf Pixabay
2. Philadelphia Kuchen. Quelle: Jasmine lew from Pexels